Kent Nagano in Paris – Orchestre Philharmonique Radio France (Februar 2020)

Am 15. Februar wird Kent Nagano gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique Radio France folgendes Programm präsentieren:

Grime: Fanfaren
Benjamin: Sometimes Voices
Adámek: Man Time Stone Time (Auftragswerk von Radio France / SWR)
Combier: Neues Werk für Solocello (Auftragswerk von Radio France – Uraufführung)
Messiaen: Drei kleinen Liturgien über die Allgegenwart Gottes

Das Konzert wird in 3D-Sound auf hyperradio.radiofrance.fr verfügbar sein sowie am 22. April auf France Musique übertragen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Manfred Honeck und das Pittsburgh Symphony Orchestra feiern 125-jähriges Jubiläum in der Saison 2020/21 (Februar 2020)

Unter dem Motto “Pittsburgh Symphony and You: Extraordinary Together” kündigte das Pittsburgh Symphony Orchestra und sein Music Director Manfred Honeck gestern die 125-jährige Saison des Orchesters an.

“Unsere 125-jährige Jubiläumssaison ist eine Hommage an Pittsburgh, an das Erbe des Orchesters und an seine Zukunft. Es ist spannend, zum ersten Mal ein großes Werk wie Mahlers 8., die einzigartigen künstlerischen Partnerschaften, das Engagement in der Region Pittsburgh und die verschiedenen Premieren, Debüts und Pittsburgh-Erstaufführungen zu präsentieren. Unsere 125. Saison wird inspirierend, anregend und fesselnd.”, so Manfred Honeck.

Das Pittsburgh Symphony Orchestra wird unter anderem Emanuel Ax, Karina Canellakis, Matthias Goerne, Hélène Grimaud, Pablo Heras-Casado, Gianandrea Noseda, Wassili Petrenko, Gil Shaham, Christian Tetzlaff, Jean-Yves Thibaudet, Juraj Valčuha und schließlich Yo-Yo Ma, der für eine dreitägige Residenz nach Pittsburgh kommen wird, in der Heinz Hall begrüßen. Die Jubiläumssaison feiert das Pittsburgh Symphony mit 10 Künstlerdebüts, fünf neuen Werken und Uraufführungen sowie der Pittsburgh- und Heinz Hall-Premiere von Mahlers 8. Symphonie, bekannt als die Symphonie der Tausend. Ein neuer Steinway Konzertflügel wird mit seinem Debüt die Saison eröffnen. Zum ersten Mal in der Geschichte Pittsburghs werden alle neun Beethoven-Sinfonien in einer Woche unter der Leitung von Music Director Manfred Honeck aufgeführt.

“Dieses Orchester ist weltweit für seine Geschichte mit den renommiertesten Musikern und Dirigenten sowie für sein Engagement in der Region Pittsburgh bekannt. Es ist nur passend, dass das Pittsburgh Symphony Orchestra seine 125-jährige Jubiläumssaison mit bedeutenden Partnerschaften, Kooperationen, Premieren und Debüts feiert, die unsere herausragende Geschichte erweitern und verstärken”, sagte Melia Tourangeau, Präsidentin und CEO des Pittsburgh Symphony Orchestra.

In dieser herausragenden Geschichte steht Manfred Honeck in der Tradition früherer Music Director wie dem renommierten Fritz Reiner (Music Director von 1938 – 1948), André Previn (1976-1984), Lorin Maazel (1988-1996) und Mariss Jansons (1997-2004).

Weitere Information über die Saison 2020/21 finden Sie hier.

Im August und September 2020 gehen Manfred Honeck und das Pittsburgh Symphony auf eine 12-Konzerte-, 11-Städte- und 5-Länder-Tournee zu u.a. den führenden europäischen Festivals. Das Pittsburgh Symphony ist das einzige amerikanische Orchester, das bei den Salzburger Festspielen auftreten wird. Es wird im Rahmen des Eröffnungswochenendes beim Beethovenfest in Bonn sowie beim Rheingau Musik-Festival, in Ljubljana, beim Lucerne Festival, in Grafenegg, in der Philharmonie Essen und anderen Städten, die in Kürze bekannt gegeben werden, auftreten. Die Violinistin Anne-Sophie Mutter ist bei neun Konzerten als Solistin dabei, während die Pianisten Rudolf Buchbinder und Lukáš Vondráček ebenfalls als Solisten auftreten.

Omer Meir Wellber in Amsterdam, Utrecht und Antwerpen (Januar 2020)

Am 7., 9. und 10. Februar wird Omer Meir Wellber  sein Debüt mit dem Radio Filharmonisch Orkest und damit gleichzeitig sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam geben. Mit Werken von Wagner, Mahler und Tschaikowski wird der etablierte Dirigent Konzerte in Utecht, Amsterdam und Antwerpen dirigieren.

7. Februar Utrecht, TivoliVredenburg
Radio Filharmonisch Orkest
Wagner: Vorspiel und Liebestod aus Tristan und Isolde (Version ohne  Sopran)
Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“
Christoph Pohl – Bariton

9. Februar Amsterdam, Concertgebouw
Radio Filharmonisch Orkest
Wagner: Vorspiel und Liebestod aus Tristan und Isolde (Version ohne Sopran)
Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“

10.Februar Antwerpen, Koningin Elisabethzaal
Radio Filharmonisch Orkest
Wagner: Vorspiel und Liebestod aus Tristan und Isolde (Version ohne  Sopran)
Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“
Christoph Pohl – Bariton

Jan Vogler verlängert Vertrag als Intendant der Dresdner Musikfestspiele bis 2026 (Januar 2020)

Jan Vogler bleibt für weitere fünf Jahre Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Der international konzertierende Cellist hat seinen Vertrag mit der Landeshauptstadt Dresden bis 2026 verlängert. Er hatte 2009 die Intendanz der 1978 gegründeten Festspiele übernommen und hat sie seitdem kontinuierlich zu einem der bedeutendsten und erfolgreichsten Klassikfestivals in Europa ausgebaut. Die Eigeneinnahmen der Musikfestspiele aus Kartenverkäufen und Sponsoring haben sich unter seiner Leitung von 2009 bis 2019 verfünffacht.

»Ich freue mich, dass die Landeshauptstadt die erfolgreiche Arbeit mit Jan Vogler fortsetzen wird. Die Musikfestspiele haben eine fantastische Entwicklung gemacht, die eng mit dem Intendanten verbunden ist«, erklärt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert. »Vor allem ist es ein Gewinn, dass es den Musikfestspielen immer stärker gelingt breite Gruppen der Bevölkerung anzusprechen und einzubeziehen. Dresden hat kein Festival für ausgewählte Kultur-Eliten, sondern Festspiele mit einem Programm, in dem sich viele Menschen wiederfinden.«

»Ich freue mich sehr, dass Jan Vogler seine künstlerische Karriere nicht nur als weltweit gefragter Cellist, sondern auch in Dresden als Intendant der Musikfestspiele fortsetzen wird. Jan Vogler ist es im vergangenen Jahrzehnt gelungen, die Dresdner Musikfestspiele mit einer internationalen künstlerischen Relevanz voranzubringen und mit zahlreichen Institutionen in der Stadt zu vernetzen. Ich freue mich deshalb auf weitere künstlerische Impulse in den nächsten Jahren«, sagt Zweite Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur und Tourismus.

»Die Klassikrezeption in Europa ist im Umschwung, Tradition und Innovation stehen im intensiven Dialog. Das bestimmt unseren Kurs für moderne Musikfestspiele in der Musikstadt Dresden. Ich freue mich darauf, mit meinem hervorragenden Team weiter an der Vision zu arbeiten in Dresden das lebendigste Musikfestival in Europa zu bauen«, sagt Jan Vogler.

Unter der Intendanz von Jan Vogler haben sich die Dresdner Musikfestspiele zu einem der modernsten Klassikfestivals der Welt gewandelt – wobei er als Intendant wie als Künstler immer wieder Grenzen sprengt. So reicht das Spektrum der Genres bei den Dresdner Musikfestspielen 2020 von den New Yorker Philharmonikern bis zur Rocklegende Sting. Mit dem Dresdner Festspielorchester konnte Jan Vogler seit 2012 zudem einen Originalklangkörper etablieren, der die Botschaften des Festivals in die Welt trägt.

Jan Vogler ist 1964 in Ost-Berlin geboren. Trotz weltweiter Konzertverpflichtungen als Cello-Solist ist er Dresden seit 1985 eng verbunden. So zählt etwa der Auftritt mit den New Yorker Philharmonikern unter Lorin Maazel im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche 2005 zu den Höhepunkten seiner Karriere. Im Jahr 2017 feierte seine literarisch-musikalische Show »New Worlds« mit der Hollywoodlegende Bill Murray Uraufführung bei den Dresdner Musikfestspielen, bevor sie auf umjubelte Tour über drei Kontinente ging. Jan Vogler lebt mit seiner Familie in New York und Dresden.

Die 43. Dresdner Musikfestspiele finden vom 12. Mai bis 12. Juni 2020 statt.

Japanische Erstaufführung von David Philip Heftis „Changements“ in Tokyo (Januar 2020)

David Philip Heftis Changements feiert am 28. Februar 2020 erstmalig in Japan Premiere. Unter der Leitung von dem mit dem Komponisten sehr verbundenen Dirigenten Cornelius Meister werden die Stimmungsbilder für Orchester in der Suntory Hall in Tokyo mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra ertönen. Zuletzt dirigierte Cornelius Meister das Werk 2017 in München mit dem Bayrischen Staatsorchester.

Das Konzert im Überblick:
28. Februar 2020, 19:00Uhr, Tokyo, Suntory Hall

Hefti: Changements (japanische Erstaufführung)
Berg: Violinkonzert “In Andenken an einen Engel”
Bruckner: Symphonie Nr. 2 in C moll, WAB. 102
Violine: Christian Tetzlaff

Weitere Informationen zum Konzert finden Sie hier.

Mari Kodama spielt am Sonntag mit dem Orchestre Philharmonique de Marseille (Januar 2020)

Mari Kodama kehrt am Sonntag, den 26.01.2020 zu dem Orchestre Philharmonique de Marseille zurück. Das zweite Klavierkonzert von Béla Bartók steht auf dem Programm für das Auditorium du Pharo. Die Leitung übernimmt der junge Dirigent Lio Kuokman, damit springt er ein für Lawrence Foster.

Das Konzert im Überblick:

26. Januar, 16 Uhr- Marseille, Aditorium du Pharo
Orchestre Philharmonique de Marseille

Dvořák: Czech Suite for Small Orchestra in D major, op. 39
Bartók: Klavierkonzert Nr. 2
Rimski-Korsakow: Spanish Capriccio, op. 45
Tchaikovski: Italian Capriccio in A major, op. 45
Ravel: Spanish Rhapsody

Weitere Informationen zum Konzert finden Sie hier.

Jan Vogler in der Kölner Philharmonie (Januar 2020)

“Musik im Dialog” – Themen unserer Zeit treten in einen spannenden Dialog mit großen Werken des klassischen Konzertkanons

Am 23. Januar ist das eigens für Jan Vogler komponierte und vergangenes Jahr bei Dresdner Musikfestspielen 2019 uraufgeführte Cellokonzert von Zhou Long (China), Sven Helbig (Deutschland) und Nico Muhly (USA) Teil einer Veranstaltung mit der Schriftstellerin Thea Dorn und wird auf WDR 3 & WDR 5 live sowie in einem Livestream hier übertragen.

23. Januar Köln, Philharmonie
WDR Sinfonieorchester, Cristian Mãcelaru
Nico Muhly / Sven Helbig / Zhou Long: Drei Kontinente

Hier finden Sie einen Trailer zur Entstehung und Entwicklung des Stückes.

“Merci Maestro” für Kent Nagano (Januar 2020)

Teilen Sie Ihre schönsten Erinnerungen mit Kent Nagano und dem Orchestre symphonique de Montréal bei der aktuellen Kampagne “Merci Maestro!” anlässlich seiner letzten Saison als Music Director des Orchesters. Ihre persönliche Botschaft können Sie hier einreichen.