Das Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck auf internationaler Tournee (April 2026)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Am 03.04., 06.04. und 11.04. wird Omer Meir Wellber an der Hamburgischen Staatsoper mit Wagners »Lohengrin« zu erleben sein.
Über die Inszenierung:
Peter Konwitschnys epochemachende Inszenierung situiert Wagners Oper in einem überdimensionierten Klassenzimmer aus wilhelminischer Zeit. Konwitschnys Deutung markiert ein zentrales Moment neuer Wege in der Wagner-Rezeption der letzten Jahrzehnte, indem sie sowohl Ideen- und Zeitgeschichtliches thematisiert als auch die Handlung spannungsreich umsetzt. Humorvoll, spielerisch, gleichzeitig scharf in der Analyse von Wagners Partitur spürt die Produktion präfaschistischen Tendenzen und der Sehnsucht nach einer charismatischen Erlösergestalt nach. Doch die Utopie einer besseren Welt erfüllt sich nicht. Die Zeichen stehen auf Krieg. Erlösung bleibt aus. Drastische Klangwelten nehmen ihren Lauf und verkehren eine anfängliche Hoffnung in ihr Gegenteil – das Klassenzimmer als Metapher für die Dialektik der Aufklärung.
Uraufgeführt wurde die Romantische Oper am 28. August 1850 am Großherzoglichen Hoftheater in Weimar. Die Hamburger Inszenierung feierte am 18. Januar 1998 Premiere.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Kent Nagano dirigiert am 20. März die Philharmonia London mit Mahlers »Auferstehungssinfonie«.
In seinen eigenen Programmnotizen zur Uraufführung der Sinfonie beschreibt Mahler die emotionale Achterbahnfahrt des Werks: Der erste Satz stellt eine Beerdigung dar. Es folgen Sätze, die glückliche Erinnerungen schildern, gefolgt von der Angst, das Leben möge überhaupt keinen Sinn haben. Doch Trost spendet die Sopranistin, die singt: »Ich komme von Gott, und zu Gott kehre ich zurück.« Im monumentalen Finale bekräftigen Solisten und Chor: „O glaube, du bist nicht umsonst geboren!“
Nagano entschied sich dazu, Mahlers zutiefst spirituelles Werk mit einem Gesang der mittelalterlichen Äbtissin und Visionärin Hildegard von Bingen einzuleiten. Dieser Gesang, der etwa 750 Jahre vor Mahlers Sinfonie komponiert wurde, besingt dasselbe Lied des Glaubens und der Erlösung.
Kent Nagano – Dirigent
Jane Archibald – Sopran
Christina Bock – Mezzosopran
Philharmonia Orchestra
Philharmonia Chorus
HILDEGARD OF BINGEN O vis aeternitatis
MAHLER Sinfonie Nr. 2, »Auferstehung«
Der März bringt eine groß angelegte gemeinsame Japan-Tour von Midori und den Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Daniel Dodds mit sich, die insgesamt acht Konzerte, unter anderem in Tokio, Takamatsu und Osaka umfasst. Midori wird mit Mendelssohns Violinkonzert in e-moll, Op. 64 zu erleben sein.
Konzertübersicht
13. März | 18:30
Takamatsu, Japan
Rexxam Hall (Kagawa Prefectural Hall)
14. März | 14:00
Matsumoto, Japan
Kissei Bunka Hall
25. März | 15:00
Nagoya, Japan
Aichi Prefectural Arts Theatre Concert Hall
17. März | 19:00
Takasaki, Japan
Takasaki Art Theater
18. März | 19:00
Tokyo, Japan
Suntory Hall
20. März | 14:00
Osaka, Japan
Symphony Hall
21. März | 15:00
Tokorozawa, Japan
Tokorozawa Muse
23. März | 19:00
Sapporo, Japan
Sapporo Concert Hall
Im März begibt sich Max Volbers gemeinsam mit Concerto Köln und Shunske Sato auf eine USA-Tournee. Konzerte finden am 13.03. in San Diego, am 14.03. in San Francisco und am 15.03. in Berkeley statt, bevor Max Volbers am 18.03. als besonderes Highlight sein Debüt in der Carnegie Hall feiern wird. Weitere Informationen zu diesem Konzert finden Sie hier.
Grand Tour
Telemann Auszüge aus der „Klingenden Geographie“
Mrs Philharmonica Sonata sesta in G-Dur (Bearbeitung für Streichorchester)
J.S. Bach Violinkonzert in d-Moll, BWV 1052R
Giuseppe Sammartini Blockflötenkonzert in F-Dur
Händel Concerto Grosso in F-Dur, Op. 6, Nr. 9
Vivaldi Konzert in a-Moll für zwei Violinen, Streicher und Continuo, RV 522
Das Konzert in der Carnegie Hall wird auf dem Carnegie Hall Live Programm, einer Kooperation der Carnegie Hall und WQXR live übertragen.
Midori präsentiert gemeinsam mit den Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Daniel Dodds und dem Pianisten Özgür Aydin ihr Debüt- Album bei PENTATONE mit Werken von Schumann: Das Violinkonzert und Werke für Violine und Klavier von Clara und Robert Schumann, das zwei eng miteinander verbundene künstlerische Stimmen hervorhebt.
Über das Album
Im Mittelpunkt steht Robert Schumanns Violinkonzert in d-Moll, das 1853 komponiert wurde, aber mehr als achtzig Jahre lang nicht veröffentlicht wurde, nachdem Clara Schumann und Joseph Joachim seinen Platz in seinem Vermächtnis in Frage gestellt hatten. Lange Zeit von seiner bewegten Geschichte und einer problematischen Uraufführung im Jahr 1937 überschattet, hat das Konzert erst in letzter Zeit Anerkennung als kraftvolles und unverwechselbares Spätwerk gefunden, das heute für seine emotionale Tiefe und expressive Offenheit geschätzt wird.
Auf dem Programm stehen außerdem Robert Schumanns 5 Stücke im Volksstil, Op. 102 und 3 Romanzen, Op. 94 – lyrische Miniaturen aus seinem bemerkenswert produktiven Jahr 1849 – sowie Clara Schumanns 5 Romanzen, Op. 22, die Joachim gewidmet sind und nach Jahrzehnten der Vergessenheit nun wieder vollständig in das Repertoire aufgenommen wurden. Zusammen offenbaren diese Werke eine künstlerische Welt, die von Intimität, Aufrichtigkeit und Klarheit des Ausdrucks geprägt ist und Robert Schumanns Überzeugung widerspiegelt, dass es die Aufgabe des Künstlers sei, „Licht in die Dunkelheit der Menschenherzen zu bringen“.
Weitere Informationen sowie die CD selbst finden Sie hier.
Im März kommen zwei neue Produktionen unter Omer Meir Wellbers musikalischer Leitung an der Hamburgischen Staatsoper auf die Bühne: Am 1. März feiert »Peter und der Wolf von St. Pauli« im Schmidts Tivoli Premiere. Am 15. März folgt »Die große Stille«, ein Musiktheaterprojekt, das Mozarts Musik in einem futuristischen Kontext neu interpretiert.
Peter und der Wolf von St. Pauli
Das Philharmonische Staatsorchester und das Schmidts Tivoli bringen mit Peter und der Wolf von St. Pauli gemeinsam einen der spektakulärsten Kriminalfälle aus der Geschichte der Hansestadt auf die Bühne – der Wolf ist hier der Kiezmörder Werner „Mucki“ Pinzner, der in den 80er Jahren das Hamburger Rotlichtmilieu in Angst und Schrecken versetzte. Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber, Journalist Axel Brüggemann und Martin Lingnau, Komponist und künstlerischer Leiter im Schmidt, rollen den Fall anhand von Original-Dokumenten und Zeugenaussagen neu auf und verwandeln ihn in einen musikalischen Bühnen-Krimi zu Prokofjews weltberühmter Musik. So hat man den Kiez noch nie gehört!
Die Vorstellung bildet den Auftakt für die Kooperation Frack off! mit den Schmidt-Theatern! Weitere Termine folgen am 02.,04. und 18. März.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die große Stille
Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber und Regisseur Christopher Rüping tun sich zusammen, damit wir Mozarts Musik vielleicht doch noch einmal erleben können wie zum allerersten Mal. Ein hoher Anspruch, für den sie sich ganz weit weg vom Planeten Erde in eine weit entfernte Zukunft begeben. Dort existiert eine kleine Gruppe von Menschen, die dank Mozart noch eine letzte Verbindung zur längst vergangenen Erde aufrechterhält. Die Musik des vormaligen Komponistenstars ist ihr täglicher Ritus, der daran gemahnt, was es heißt, ein Mensch zu sein; und zu bleiben. Christopher Rüping entwirft ein theatrales Szenarium in einer weit entlegenen Welt, die ganz anders zu sein scheint als die, in der wir heute leben. Was ist der Mensch und wie reagiert er, wenn etwas noch nie da Gewesenes eintritt? Es wird sich zeigen, was der Mensch noch zu sein vermag, wenn nichts Menschliches ihn mehr umgibt. Und dann – wird es irgendwann still.
Die Produktion ist bis April zu erleben.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Am 2. März 2026 erklingt in der Elbphilharmonie Hamburg erstmals die neue Komposition »Aus Licht gewoben – Reflexionen für Violine und Violoncello« von David Philip Hefti. Das Werk wurde eigens für die beiden herausragenden Musikerpersönlichkeiten Hellen Weiß (Violine) und Gabriel Schwabe (Violoncello) geschrieben, die es an diesem Abend zur Uraufführung bringen. Weitere Informationen über das Konzert finden Sie hier.
Über das Werk:
»Aus Licht gewoben« entfaltet einen vielschichtigen Dialog zwischen den beiden Streichinstrumenten. In fein differenzierten Klangfarben, schillernden Texturen und dichten motivischen Verflechtungen entsteht ein musikalisches Gewebe, das von Transparenz und Intensität zugleich geprägt ist. Licht erscheint hier nicht als bloße Metapher, sondern als kompositorisches Prinzip: Strahlende Obertonspektren, fragile Linien und energetische Verdichtungen durchziehen das Werk und formen einen Spannungsbogen von großer poetischer Kraft.
Die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Hellen Weiß und Gabriel Schwabe war Ausgangspunkt und Inspiration für die Komposition. Beide Musiker zählen zu den profiliertesten Interpreten ihrer Generation und stehen für interpretatorische Präzision, Ausdruckstiefe und klangliche Raffinesse – Qualitäten, die in »Aus Licht gewoben« auf besondere Weise zur Geltung kommen.
Mit der Uraufführung in der Elbphilharmonie Hamburg erhält das Werk seinen ersten öffentlichen Resonanzraum in einem der bedeutendsten Konzertsäle Europas. Die Premiere markiert einen weiteren wichtigen Akzent im zeitgenössischen Kammermusikschaffen von David Philip Hefti.
Weitere Informationen zum Werk finden Sie hier. Außerdem finden Sie hier einen Artikel über die Entstehungsgeschichte des Werkes im Magazin »The Strad«.
Am 01. März wird Max Volbers zusammen mit Duo-Partner Alexander von Heißen (Cembalo) mit dem gemeinsamen Programm „Foreign Masters“ in der Konzertreihe „Young Stars“ im Beethoven-Haus Bonn zu hören sein. Mit dem gleichen Programm tritt das Duo zwei Tage später, am 03. März, im Rahmen der Meisterkonzerte des Moritzburg Festivals auf dem Dresdener Schloss Albrechtsburg auf.
FOREIGN MASTERS
Das Programm zeigt London im 18. Jahrhundert als internationale Musikmetropole. Es erzählt von zehn Komponisten, die die Kulturszene prägten und lädt dazu ein, bekannte und vergessene Werke dieser Zeit neu zu entdecken.
Es erklingen Werke von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Giuseppe Sammartini, James Paisible, Johann Pepusch, Giuseppe Alberti u.a.
Am 24. Februar dirigiert Kent Nagano die Premiere von »Nixon in China« and er Opera de Paris. Weitere Vorstellungen sind für März und April angesetzt.
Über die Oper:
1972 besuchte Richard Nixon Mao Zedong in China und markierte damit den Beginn einer Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und China vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. Fünfzehn Jahre später wählte der amerikanische Komponist John Adams diese Episode als Thema für seine erste Oper, deren Partitur sich durch ihren rhythmischen Puls, schillernde Farben und intensive Lyrik auszeichnet.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Besetzung:
Thomas Hampson, Richard Nixon
Renée Fleming, Pat Nixon
John Matthew Myers, Mao Zedong
Caroline Wettergreen, Chiang Ch’ing
Joshua Bloom, Henry Kissinger
…