Neue CD: Midori präsentiert Schumanns Violinkonzert & weitere Werke (Januar 2026)

Die Geigerin Midori, die Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Daniel Dodds und der Pianist Özgür Aydin präsentieren ein Album mit Schumanns Violinkonzert sowie Werken für Violine und Klavier von Clara und Robert Schumann. Die Aufnahme hebt zwei tief verbundene künstlerische Stimmen hervor.

Das Album erscheint bei PENTATONE und markiert das PENTATONE-Debüt von Midori und Özgür Aydin. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

Robert Schumann (1810-1856)
Violin Concerto in D Minor WoO. 23

1 I. In kräftigem, nicht zu schnellem Tempo
2 II. Langsam
3 III. Lebhaft, doch nicht schnell

Midori, violin
Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, director

5 Pieces in Folk Style, Op. 102
4 I. Mit Humor
5 II. Langsam
6 III. Nicht schnell, mit viel Ton zu spielen
7 IV. Nicht zu rasch
8 V. Stark und markiert

3 Romances, Op. 94
9 I. Nicht schnell
10 II. Einfach innig
11 III. Nicht schnell

Clara Schumann (1819-1896)
3 Romances, Op. 22
12 I. Andante molto
13 II. Allegretto: Mit zartem Vortrage
14 III. Leidenschaftlich schnell

Midori, violin
Özgür Aydin, piano

Kent Nagano und Jan Vogler in Frankfurt (Januar 2026)

Am 22. und 23. Januar leitet Kent Nagano das hr-Sinfonieorchester. Als Solist ist Jan Vogler zu erleben, der Dutilleux’ Cellokonzert „Tout un monde lointain“ interpretiert. Das Programm wird mit Schuberts Symphonie in C-Dur abgeschlossen.

22., 23. Januar Frankfurt, Alte Oper
hr-Sinfonieorchester
Henri Dutilleux: Tout un monde lointain
Franz Schubert: Große C-Dur-Sinfonie

Weitere Informationen hier.

Kent Nagano und Jan Vogler realisieren zudem gemeinsam Wagners Ring-Tetralogie im historischen Kontext der Entstehungszeit. Die Aufführungen basieren auf den neuesten Erkenntnissen der Wagner-Forschung und historischer Aufführungspraxis. Das Projekt ist Teil des mehrjährigen Wagner Cycles der Dresdner Musikfestspiele (2023–2026) und wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet. Die Uraufführung von „Das Rheingold“ fand 2023 in Dresden statt, gefolgt von Gastspielen in Köln, Ravello, Prag, Amsterdam, Hamburg und Luzern. Bis 2026 wird das Projekt mit Aufführungen der „Götterdämmerung“ fortgesetzt.

Omer Meir Wellber und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg auf DLF Kultur (Januar 2026)

Zeitspiel 4: Haydn trifft auf Gegenwart – jetzt zum Nachhören auf Deutschlandfunk Kultur.
Das Konzert des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber, aufgezeichnet in der Elbphilharmonie am 21.12.2025, wird heute um 20:00 CET auf Deutschlandfunk Kultur gesendet. Für das 4. Philharmonische Konzert hat sich Detlev Glanert von Joseph Haydns Abschiedssymphonie zu einer Neukomposition inspirieren lassen. Für alle zehn Philharmonischen Konzerte der Saison haben zeitgenössische Komponist:innen neue Sätze für klassische Werke geschrieben. Die „ZeitSpiele“ bringen frische Ideen in die Musik und zeigen überraschende Facetten.

Auf dem Programm:

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 45 fis-Moll „Abschiedssinfonie“
Detlev Glanert: „Sinfonia“ für Kammerorchester
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 44 e-Moll „Trauersinfonie“

Omer Meir Wellbers erstes Silvesterkonzert als Generalmusikdirektor mit dem Staatsorchester Hamburg (Dezember 2025)

Omer Meir Wellber und das Staatsorchester Hamburg laden am 31.12.2025 um 11:00 Uhr zu einem außergewöhnlichen Silvesterprogramm in die Elbphilharmonie ein. Unter dem Titel Silvesterkonzert 2025 erwarten das Publikum Operettenklassiker von Johann Strauß, eine Uraufführung sowie ein humoreskes Überraschungswerk.

Das Konzert bildet zugleich den feierlichen Abschluss des Johann-Strauß-Jahres, das anlässlich seines 200. Geburtstags am 31. Dezember 2025 seinen Höhepunkt und Ausklang findet. Mit seiner ersten Saison setzt Omer Meir Wellber gemeinsam mit dem Orchester dabei auf eine musikalische Programmatik zwischen Tradition und zeitgenössischer Klangsprache.

Midori (Dezember 2025)

Die Geigerin Midori tritt im Januar 2026 mit dem Cellisten Antoine Lederlin und dem Pianisten Jonathan Biss in einer Reihe von Kammermusikabenden auf. Auf dem Programm stehen , darunter die Piano Trios Nr. 1 in B-Dur, D. 898 und Nr. 2 in Es-Dur, D. 929, das Notturno für Klaviertrio in Es-Dur, D. 897 sowie die Fantaisie für Violine und Klavier in C-Dur, D. 934.

Midori ist seit Jahrzehnten eine prägende Figur der klassischen Musikszene. Neben ihren Auftritten mit internationalen Orchestern engagiert sie sich für .

Kent Nagano (Dezember 2025)

Nach dem Abschluss seiner Hamburger Tätigkeit widmet sich Kent Nagano nun neuen und altbewährten Wegbegleitern – mit diesen spannenden Projekten:
  • Am 14. Dezember 2025 dirigiert Kent Nagano das Deutschen Symphonie-Orchester Berlin mit Werken von Debussy („Ibéria“) und Strauss („Don Quixote“) sowie der Uraufführung von Rodolphe Bruneau-Boulmiers Caída lenta für Orchester in der Berliner Philharmonie.
  • Das neue Jahr beginnt mit einem Konzert in Frankfurt: Am 22. und 23. Januar dirigiert Nagano das hr-Sinfonieorchester mit Jan Vogler als Solisten in Dutilleux’ Cellokonzert Tout un monde lointain sowie Schuberts Symphonie in C-Dur. Im Februar stehen Mahlers Symphonie Nr. 2 mit der Filarmonica Arturo Toscanini in Parma und Modena auf dem Programm.
  • Ein besonderer Höhepunkt wird die Premiere von John Adams’ Oper „Nixon in China“ am 24. Februar 2026 an der Opéra de Paris sein, die Nagano musikalisch leitet. Die Inszenierung von Valentina Carrasco ist mit einem renommierten Ensemble besetzt, darunter Thomas Hampson und Renée Fleming.

Omer Meir Wellber (Dezember 2025)

Seit dem 1. September 2025 prägt Omer Meir Wellber als Generalmusikdirektor die Hamburgische Staatsoper und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg mit seiner einzigartigen Verbindung von Tradition und mutiger Innovation. Bevor Wellber im Dezember das Jahr in Hamburg ausklingen lässt, dirigiert er im Dezember im Wiener Konzerthaus die Wiener Symphoniker – mit Yuja Wang als Solistin stehen am stehen am 4. Dezember Prokofjews 2. Klavierkonzert und Elgars 1. Sinfonie und am 5. Dezember Prokofjews 2. Klavierkonzert und Beethovens 2. Sinfonie auf dem Programm. Zurück in Hamburg stehen im Dezember zwei besondere Konzerte in der Elbphilharmonie an:
  • Am 21. und 22. Dezember wird Detlev Glanerts neue Komposition – inspiriert von Haydns Abschieds-Sinfonie – gemeinsam mit dem Original aufgeführt und schafft so einen lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
  • Das Neujahrskonzert am 31. Dezember krönt das Jahr mit einer „bizarr-schillernde Mischung aus virtuoser Gesangskunst, fantasievoller Klangsprache und humorvoller Ausdruckskraft“ – mit der Sopranistin Hila Baggio.

David Philip Hefti mit dem Staatsorchester Stuttgart: Aufführungen von „Final(ment)e – Beziehungsweisen für zwei Trompeten und Orchester“ (Dezember 2025)

Das Staatsorchester Stuttgart präsentiert am 7. und 8. Dezember 2025 in der Stuttgarter Liederhalle das Werk „Final(ment)e – Beziehungsweisen für zwei Trompeten und Orchester“ von David Philip Hefti. Dirigiert wird das Konzert von Generalmusikdirektor Cornelius Meister.

Die beiden Solisten, Alexander Kirn und Lennard Czakaj – die Solo-Trompeter des Orchesters – gestalten gemeinsam mit dem Staatsorchester eine besondere Klang- und Raumkonstellation: Das 2021 entstandene Doppel-Trompetenkonzert kreist um Themen wie Begegnung, Distanz und das Suchen nach Verbindung. Ein stetiges Accelerando strukturiert das dreiteilige Werk bis hin zu einem emphatischen Finale. Durch die räumliche Spielanordnung entsteht eine bewusst zugelassene Unschärfe im Zusammenspiel – ein zentrales Element der musikalischen Dramaturgie und Ausdruckskraft dieses Werks.

Die Aufführungen versprechen ein intensives Live-Erlebnis, in dem Musik nicht nur gehört, sondern auch räumlich gespürt werden kann – getragen von der Energie des Orchesters und der Präsenz der beiden Solisten.

 

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3. Philharmonische Konzert in Hamburg (November 2025)

„Im 3. Philharmonischen Konzert begegnet uns Gustav Mahler in der sängerischen Interpretation durch Annika Schlicht und Benjamin Appl. Ella Milch-Sheriff hat sich von einigen seiner Lieder zu Neukompositionen inspirieren lassen. „Ich muss die richtige Balance finden“, beschreibt sie ihre Arbeit, „zwischen meiner Position als Komponistin im 21. Jahrhundert und den Texten aus Des Knaben Wunderhorn, die aus einer völlig anderen Zeit stammen.“ *** ÄNDERUNGSMITTEILUNG: Das 3. ZeitSpiel wird dirigiert von Keren Kagarlitsky, die kurzfristig Adam Fischer ersetzt. Im Anschluss rundet das 3. Philharmonische Konzert sein liedhaftes Programm – anstelle des ursprünglich angekündigten Konzertes für Orchester Sz 116 von Béla Bartók – mit Robert Schumanns 4. Sinfonie in d-Moll op. 120 ab.“

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David Philip Hefti und das Stradivari Quartett: „Gesänge der Sehnsucht“ – Weltersteinspielung auf NAXOS (November 2025)

David Philip Heftis achtes Streichquartett „Gesänge der Sehnsucht“ erscheint auf der neuen CD des Stradivari Quartetts als Weltersteinspielung beim Label NAXOS. Das Werk steht in enger Verbindung zu Antonín Dvořáks „Zypressen“, entfaltet aber eine eigenständige, zeitgenössische Klangsprache. Die CD erscheint auf NAXOS und ist ab sofort weltweit erhältlich.
David Philip Hefti (*1975), einer der prägendsten Schweizer Komponisten der Gegenwart, zählt zu den gefragtesten Stimmen der zeitgenössischen Musikszene. Heftis Werke sind weltweit in renommierten Häusern zu erleben – von der Elbphilharmonie Hamburg bis zur Tonhalle Zürich, der Philharmonie Berlin und dem Staatsorchester Stuttgart. Am 16. November 2025 stellt das Amaryllis Quartett in Hamburg seine „Gesänge der Sehnsucht“ neben Dvořák und Beethoven, während Anfang Dezember das Staatsorchester Stuttgart unter Cornelius Meister sein Trompetenkonzert „Final(ment)e“ aufführt.
Heftis Komposition, entstanden 2024, schafft durch atmosphärische, harmonische und strukturelle Bezüge ein feines Netz von Assoziationen zu Dvořáks Zyklus, ohne diesen jemals direkt zu zitieren. Der Titel „Gesänge“ verweist bewusst auf die lyrische Qualität des Werkes, das den Ausdruck von Sehnsucht – insbesondere nach Frieden – ins Zentrum stellt. Der Komponist selbst beschreibt es als „eine Musik, die beim Hören individuelle Bilder und Emotionen weckt“.
Das Stradivari Quartett gelingt es, Heftis klangliche Präzision und emotionale Tiefe mit strukturellem Feingefühl zu verbinden. Die Aufnahme unterstreicht die kontinuierliche Entwicklung von Heftis Schaffen, das bereits sieben Streichquartette umfasst und sich durch eine unverwechselbare Verbindung von poetischer Dichte und formaler Klarheit auszeichnet.
Eine Übersicht Heftis umfangreicher Werke finden Sie unter hefti.net
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