Midoris Debüt-Album bei PENTATONE erscheint am 06. März (März 2026)

Midori präsentiert gemeinsam mit den Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Daniel Dodds und dem Pianisten Özgür Aydin ihr Debüt- Album bei PENTATONE mit Werken von Schumann: Das Violinkonzert und Werke für Violine und Klavier von Clara und Robert Schumann, das zwei eng miteinander verbundene künstlerische Stimmen hervorhebt.


Über das Album

Im Mittelpunkt steht Robert Schumanns Violinkonzert in d-Moll, das 1853 komponiert wurde, aber mehr als achtzig Jahre lang nicht veröffentlicht wurde, nachdem Clara Schumann und Joseph Joachim seinen Platz in seinem Vermächtnis in Frage gestellt hatten. Lange Zeit von seiner bewegten Geschichte und einer problematischen Uraufführung im Jahr 1937 überschattet, hat das Konzert erst in letzter Zeit Anerkennung als kraftvolles und unverwechselbares Spätwerk gefunden, das heute für seine emotionale Tiefe und expressive Offenheit geschätzt wird.

Auf dem Programm stehen außerdem Robert Schumanns 5 Stücke im Volksstil, Op. 102 und 3 Romanzen, Op. 94 – lyrische Miniaturen aus seinem bemerkenswert produktiven Jahr 1849 – sowie Clara Schumanns 5 Romanzen, Op. 22, die Joachim gewidmet sind und nach Jahrzehnten der Vergessenheit nun wieder vollständig in das Repertoire aufgenommen wurden. Zusammen offenbaren diese Werke eine künstlerische Welt, die von Intimität, Aufrichtigkeit und Klarheit des Ausdrucks geprägt ist und Robert Schumanns Überzeugung widerspiegelt, dass es die Aufgabe des Künstlers sei, „Licht in die Dunkelheit der Menschenherzen zu bringen“.

Weitere Informationen sowie die CD selbst finden Sie hier.

 

Omer Meir Wellber leitet zwei neue Produktionen an der Hamburgischen Staatsoper (März 2026)

Im März kommen zwei neue Produktionen unter Omer Meir Wellbers musikalischer Leitung an der Hamburgischen Staatsoper auf die Bühne: Am 1. März feiert »Peter und der Wolf von St. Pauli« im Schmidts Tivoli Premiere. Am 15. März folgt »Die große Stille«, ein Musiktheaterprojekt, das Mozarts Musik in einem futuristischen Kontext neu interpretiert.


Peter und der Wolf von St. Pauli

Das Philharmonische Staatsorchester und das Schmidts Tivoli bringen mit Peter und der Wolf von St. Pauli gemeinsam einen der spektakulärsten Kriminalfälle aus der Geschichte der Hansestadt auf die Bühne – der Wolf ist hier der Kiezmörder Werner „Mucki“ Pinzner, der in den 80er Jahren das Hamburger Rotlichtmilieu in Angst und Schrecken versetzte. Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber, Journalist Axel Brüggemann und Martin Lingnau, Komponist und künstlerischer Leiter im Schmidt, rollen den Fall anhand von Original-Dokumenten und Zeugenaussagen neu auf und verwandeln ihn in einen musikalischen Bühnen-Krimi zu Prokofjews weltberühmter Musik. So hat man den Kiez noch nie gehört!
Die Vorstellung bildet den Auftakt für die Kooperation Frack off! mit den Schmidt-Theatern! Weitere Termine folgen am 02.,04. und 18. März.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Die große Stille

Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber und Regisseur Christopher Rüping tun sich zusammen, damit wir Mozarts Musik vielleicht doch noch einmal erleben können wie zum allerersten Mal. Ein hoher Anspruch, für den sie sich ganz weit weg vom Planeten Erde in eine weit entfernte Zukunft begeben. Dort existiert eine kleine Gruppe von Menschen, die dank Mozart noch eine letzte Verbindung zur längst vergangenen Erde aufrechterhält. Die Musik des vormaligen Komponistenstars ist ihr täglicher Ritus, der daran gemahnt, was es heißt, ein Mensch zu sein; und zu bleiben. Christopher Rüping entwirft ein theatrales Szenarium in einer weit entlegenen Welt, die ganz anders zu sein scheint als die, in der wir heute leben. Was ist der Mensch und wie reagiert er, wenn etwas noch nie da Gewesenes eintritt? Es wird sich zeigen, was der Mensch noch zu sein vermag, wenn nichts Menschliches ihn mehr umgibt. Und dann – wird es irgendwann still.
Die Produktion ist bis April zu erleben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Uraufführung von David Philip Heftis «Aus Licht gewoben» in der Elbphilharmonie (Februar 2026)

Am 2. März 2026 erklingt in der Elbphilharmonie Hamburg erstmals die neue Komposition »Aus Licht gewoben – Reflexionen für Violine und Violoncello« von David Philip Hefti. Das Werk wurde eigens für die beiden herausragenden Musikerpersönlichkeiten Hellen Weiß (Violine) und Gabriel Schwabe (Violoncello) geschrieben, die es an diesem Abend zur Uraufführung bringen. Weitere Informationen über das Konzert finden Sie hier.


Über das Werk:

»Aus Licht gewoben« entfaltet einen vielschichtigen Dialog zwischen den beiden Streichinstrumenten. In fein differenzierten Klangfarben, schillernden Texturen und dichten motivischen Verflechtungen entsteht ein musikalisches Gewebe, das von Transparenz und Intensität zugleich geprägt ist. Licht erscheint hier nicht als bloße Metapher, sondern als kompositorisches Prinzip: Strahlende Obertonspektren, fragile Linien und energetische Verdichtungen durchziehen das Werk und formen einen Spannungsbogen von großer poetischer Kraft.

Die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Hellen Weiß und Gabriel Schwabe war Ausgangspunkt und Inspiration für die Komposition. Beide Musiker zählen zu den profiliertesten Interpreten ihrer Generation und stehen für interpretatorische Präzision, Ausdruckstiefe und klangliche Raffinesse – Qualitäten, die in »Aus Licht gewoben« auf besondere Weise zur Geltung kommen.

 

Mit der Uraufführung in der Elbphilharmonie Hamburg erhält das Werk seinen ersten öffentlichen Resonanzraum in einem der bedeutendsten Konzertsäle Europas. Die Premiere markiert einen weiteren wichtigen Akzent im zeitgenössischen Kammermusikschaffen von David Philip Hefti.

Weitere Informationen zum Werk finden Sie hier. Außerdem finden Sie hier einen Artikel über die Entstehungsgeschichte des Werkes im Magazin »The Strad«.

Max Volbers im Beethoven-Haus Bonn und beim Moritzburg Festival (Februar 2026)

Am 01. März wird Max Volbers zusammen mit Duo-Partner Alexander von Heißen (Cembalo) mit dem gemeinsamen Programm „Foreign Masters“ in der Konzertreihe „Young Stars“ im Beethoven-Haus Bonn zu hören sein. Mit dem gleichen Programm tritt das Duo zwei Tage später, am 03. März, im Rahmen der Meisterkonzerte des Moritzburg Festivals auf dem Dresdener Schloss Albrechtsburg auf.


FOREIGN MASTERS

Das Programm zeigt London im 18. Jahrhundert als internationale Musikmetropole. Es erzählt von zehn Komponisten, die die Kulturszene prägten und lädt dazu ein, bekannte und vergessene Werke dieser Zeit neu zu entdecken.

Es erklingen Werke von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Giuseppe Sammartini, James Paisible, Johann Pepusch, Giuseppe Alberti u.a.

 

Kent Nagano an der Opera de Paris (Februar 2026)

Am 24. Februar dirigiert Kent Nagano die Premiere von »Nixon in China« and er Opera de Paris. Weitere Vorstellungen sind für März und April angesetzt.


Über die Oper:

1972 besuchte Richard Nixon Mao Zedong in China und markierte damit den Beginn einer Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und China vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. Fünfzehn Jahre später wählte der amerikanische Komponist John Adams diese Episode als Thema für seine erste Oper, deren Partitur sich durch ihren rhythmischen Puls, schillernde Farben und intensive Lyrik auszeichnet.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Besetzung:

Thomas Hampson, Richard Nixon
Renée Fleming, Pat Nixon
John Matthew Myers, Mao Zedong
Caroline Wettergreen, Chiang Ch’ing
Joshua Bloom, Henry Kissinger

Omer Meir Wellber gastiert beim City of Birmingham Symphony Orchestra (Februar 2026)

Am 19. Februar gastiert Omer Meir Wellber beim City of Birmingham Symphony Orchestra mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in der Fassung von Beethoven/Hough sowie Haydns Nelson-Messe. Eine Besonderheit bildet dabei die Neufassung des zweiten Satzes des Klavierkonzerts – eine „Überschreibung“, die das saisonale Motto ZEITSPIEL in Hamburg aufgreift. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kent Nagano dirigiert die Filarmonica Toscanini (Februar 2026)

Eine musikalische Reise zwischen Leben, Tod und Auferstehung: Kent Nagano dirigiert als principal artistic partner die Filarmonica Toscanini mit Mahlers monumentaler Zweiten Sinfonie.

Kent Nagano Leitung
Jane Archibald Sopran
Christina Bock Mezzosopran
Filarmonica Arturo Toscanini
Coro del Teatro Regio di Parma

GUSTAV MAHLER Sinfonie Nr. 2

05/02/2026 20.30 Uhr | Auditorium Paganini, weitere Informationen hier.
07/02/2026 21.00 | Duomo di Modena, weitere Informationen hier.

 

Neue CD: Midori präsentiert Schumanns Violinkonzert & weitere Werke (Januar 2026)

Die Geigerin Midori, die Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Daniel Dodds und der Pianist Özgür Aydin präsentieren ein Album mit Schumanns Violinkonzert sowie Werken für Violine und Klavier von Clara und Robert Schumann. Die Aufnahme hebt zwei tief verbundene künstlerische Stimmen hervor.

Das Album erscheint bei PENTATONE und markiert das PENTATONE-Debüt von Midori und Özgür Aydin. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

Robert Schumann (1810-1856)
Violin Concerto in D Minor WoO. 23

1 I. In kräftigem, nicht zu schnellem Tempo
2 II. Langsam
3 III. Lebhaft, doch nicht schnell

Midori, violin
Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, director

5 Pieces in Folk Style, Op. 102
4 I. Mit Humor
5 II. Langsam
6 III. Nicht schnell, mit viel Ton zu spielen
7 IV. Nicht zu rasch
8 V. Stark und markiert

3 Romances, Op. 94
9 I. Nicht schnell
10 II. Einfach innig
11 III. Nicht schnell

Clara Schumann (1819-1896)
3 Romances, Op. 22
12 I. Andante molto
13 II. Allegretto: Mit zartem Vortrage
14 III. Leidenschaftlich schnell

Midori, violin
Özgür Aydin, piano

Kent Nagano und Jan Vogler in Frankfurt (Januar 2026)

Am 22. und 23. Januar leitet Kent Nagano das hr-Sinfonieorchester. Als Solist ist Jan Vogler zu erleben, der Dutilleux’ Cellokonzert „Tout un monde lointain“ interpretiert. Das Programm wird mit Schuberts Symphonie in C-Dur abgeschlossen. Einen Livestream zu dem Konzert gibt es hier.

22., 23. Januar Frankfurt, Alte Oper
hr-Sinfonieorchester
Henri Dutilleux: Tout un monde lointain
Franz Schubert: Große C-Dur-Sinfonie

Weitere Informationen hier.

Kent Nagano und Jan Vogler realisieren zudem gemeinsam Wagners Ring-Tetralogie im historischen Kontext der Entstehungszeit. Die Aufführungen basieren auf den neuesten Erkenntnissen der Wagner-Forschung und historischer Aufführungspraxis. Das Projekt ist Teil des mehrjährigen Wagner Cycles der Dresdner Musikfestspiele (2023–2026) und wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet. Die Uraufführung von „Das Rheingold“ fand 2023 in Dresden statt, gefolgt von Gastspielen in Köln, Ravello, Prag, Amsterdam, Hamburg und Luzern. Bis 2026 wird das Projekt mit Aufführungen der „Götterdämmerung“ fortgesetzt.

Omer Meir Wellber und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg auf DLF Kultur (Januar 2026)

Zeitspiel 4: Haydn trifft auf Gegenwart – jetzt zum Nachhören auf Deutschlandfunk Kultur.
Das Konzert des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber, aufgezeichnet in der Elbphilharmonie am 21.12.2025, wird heute um 20:00 CET auf Deutschlandfunk Kultur gesendet. Für das 4. Philharmonische Konzert hat sich Detlev Glanert von Joseph Haydns Abschiedssymphonie zu einer Neukomposition inspirieren lassen. Für alle zehn Philharmonischen Konzerte der Saison haben zeitgenössische Komponist:innen neue Sätze für klassische Werke geschrieben. Die „ZeitSpiele“ bringen frische Ideen in die Musik und zeigen überraschende Facetten.

Auf dem Programm:

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 45 fis-Moll „Abschiedssinfonie“
Detlev Glanert: „Sinfonia“ für Kammerorchester
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 44 e-Moll „Trauersinfonie“
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner