Jan Vogler als Intendant – Die Dresdner Musikfestspiele 2026 starten bald (Mai 2026)

Nächste Woche starten die Dresdner Musikfestspiele in ihren 49. Jahrgang. Vom 14. Mai bis zum 14. Juni erwartet Sie ein farbenreiches Programm mit international gefeierten Klangkörpern, Interpretinnen und Interpreten aus Klassik, Jazz, Schauspiel und Pop. Das gesamte Festivalprogramm finden Sie hier.

Im Eröffnungskonzert der Festspiele feiert mit der „Götterdämmerung“ der letzte Teil des Festival-Projektes „The Wagner Cycles“, in welchem seit 2023 jedes Jahr einen Teil von Wagners „Ring“ erarbeitet wird, Premiere. Cellist Jan Vogler und Dirigent Kent Nagano übernehmen hierbei die musikalische Leitung. Weitere Informationen zur Götterdämmerung finden Sie hier.

Auch als Instrumentalist ist Jan Vogler bei den Dresdner Musikfestspielen auf der Bühne zu erleben: Am 26. Mai präsentiert er als Solist mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Edward Gardner Elgars Konzert für Violoncello und Orchester op. 85 im Dresdner Kulturpalast. Weitere Informationen zu diesem Konzert finden Sie hier.

Omer Meir Wellber mit dem WDR Sinfonieorchester (Mai 2026)

Omer Meir Wellber dirigiert am 07. Mai das WDR Sinfonieorchester im Eröffnungskonzert des Klavier-Festival Ruhr. Mit Yulianna Avdeeva als Solistin erklingt dort zu Beginn das Konzert Nr. 3 für Klavier und Orchester von Béla Bartók. Anschließend ist Omer Meir Wellber auch als Instrumentalist am Akkordeon zu erleben: Gemeinsam mit Guy Minus und Jacob Reuven präsentiert er Beethovens „Tripelkonzert“, das ursprünglich für Klavier, Violine, Cello und Orchester komponiert wurde, in einer Bearbeitung von Guy Mintus für Klavier, Mandoline, Akkordeon und Orchester.

Das Konzert wird am 02. Juni 2026 um 20:03 auf WDR3 übertragen.


Programm

 

Béla Bartók
Konzert Nr. 3 für Klavier und Orchester

Ludwig van Beethoven
Konzert C-Dur für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester op. 56
„Tripelkonzert“
Bearbeitung von Guy Mintus für Mandoline, Klavier und Akkordeon

 

Uraufführung von David Philip Heftis »In fliessenden Räumen« (April 2026)

Die Camerata Variabile präsentiert im Rahmen ihrer Konzertreihe „Fata Morgana“ die Uraufführung des neuen Kammermusikwerks „In fliessenden Räumen – Drei Szenen für Flöte, (Bass-)Klarinette, Violine und Violoncello“ (2026) von David Philip Hefti. Das Werk ist für die spezifische Besetzung der Camerata Variabile konzipiert und wird in insgesamt vier Konzerten erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die musikalische Konzeption umfasst drei miteinander verbundene Szenen – verwoben, leuchtend und rastlos –, in denen sich klangliche Prozesse kontinuierlich wandeln und neu organisieren. Im Zentrum steht die Idee eines sich stetig transformierenden Klangraums, in dem sich Linien überlagern, auflösen und in veränderter Gestalt wiederkehren.

 

Die Uraufführungen erfolgen durch die Camerata Variabile mit Isabelle Schnöller (Flöte), Karin Dornbusch (Klarinette/Bassklarinette), Helena Winkelman (Violine) und Stéphanie Meyer (Violoncello). Die Konzertreihe stellt das neue Werk in einen programmatischen Kontext mit Kompositionen von Mel Bonis, Paul Schoenfield und Louis Spohr und verbindet unterschiedliche ästhetische Perspektiven zu einem vielschichtigen Klangpanorama.


Donnerstag, 30. April 2026, 19:30 Uhr, Konservatorium Bern

Freitag, 1. Mai 2026, 19:30 Uhr, Kirche St. Peter Zürich

Samstag, 2. Mai 2026, 19:00 Uhr, Paulus Kirche Basel

Sonntag, 3. Mai 2026, 17:00 Uhr, Rathauslaube Schaffhausen

 

Weitere Informationen zu den Konzerten / Tickets finden Sie hier.

Kent Nagano dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin mit Bernstein (April 2026)

Am 30. April und 01. Mai dirigiert Kent Nagano das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie. Auf dem Programm beider Konzerte steht Leonard Bernstein’s Ballett Dybukk. Dieses entführt in eine düstere Welt zwischen Diesseits und Jenseits. Inspiriert von jüdischer Mystik und Musiktradition, erzählt es von Besessenheit, unerfüllter Liebe und dunklen Kräften. Bernsteins kraftvolle Partitur lässt Klang und Mythos zu intensiver, packender Musik verschmelzen – emotional aufwühlend und geistreich zugleich.

Am 30.04. erklingt Bernsteins Werk im Rahmen des dritten »Casual Concerts« der Saison, am 01.05. im Rahmen des Symphoniekonzertes.


Programm am 01.05

Antonín Dvořák
›Die Mittagshexe‹

Richard Wagner
Vorspiel und ›Liebestod‹ aus der Oper ›Tristan und Isolde‹

Leonard Bernstein
›Dybbuk‹ für Bariton, Bass und Orchester (vollständige Ballettmusik)

 

Kent Nagano Dirigent

Johannes Kammler Bariton

Sam Carl Bassbariton

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin


Übertragungen

Konzert am 30.04.2026: Übertragung am 10.06.2026, 22:05 im Deutschlandfunk

Konzert am 01.05.2026: Liveübertragung bei radioeins

Midori und das Orchestra of St. Luke’s in der Carnegie Hall (April 2026)

Am 30. April ist Midori gemeinsam mit dem Orchestra of St. Luke’s unter der Leitung von Masaaki Suzuki in der Carnegie Hall zu erleben.

Masaaki Suzuki dirigiert das Orchestra of St. Luke’s in einem Programm, das Wolfgang Amadeus Mozarts Ouvertüre zu „Don Giovanni“ und Ludwig van Beethovens Violinkonzert in D-Dur mit Midori als Solistin umfasst. Der Abend endet mit Mendelssohns berühmter „Italienischer“ Sinfonie.


Programm

Mozart: Ouvertüre zu Don Giovanni, K. 527

Beethoven: Violinkonzert in D-Dur, Op. 61

Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 in A-Dur, Op. 90

Omer Meir Wellber – Die Spielzeit 2026/27 in Hamburg (April 2026)

Die neue Spielzeit der Staatsoper und des Staatsorchesters Hamburg mit Omer Meir Wellber als Generalmusikdirektor ist veröffentlicht.

Omer Meir Wellber wird an verschiedenen Opernproduktionen beteiligt sein, darunter Don Giovanni, Die Walküre, Der Nussknacker, Eugen Onegin, Carmen und La Nozze de Figaro.

Das Spielzeitheft 26/27 finden Sie hier.

 

Max Volbers live aus der Carnegie Hall (April 2026)

Während der gemeinsamen USA-Tournee von Max Volbers, Concerto Köln und Shunske Sato fanden Konzerte in Berkeley, San Diego, San Francisco sowie in der Carnegie Hall in New York statt. Das Konzert in der Carnegie Hall wurde auf dem Carnegie Hall Live Programm, einer Kooperation der Carnegie Hall und WQXR live übertragen und lässt sich hier nachhören.


Grand Tour

Telemann Auszüge aus der „Klingenden Geographie“

Mrs Philharmonica Sonata sesta in G-Dur (Bearbeitung für Streichorchester)

J.S. Bach Violinkonzert in d-Moll, BWV 1052R

Giuseppe Sammartini Blockflötenkonzert in F-Dur

Händel Concerto Grosso in F-Dur, Op. 6, Nr. 9

Vivaldi Konzert in a-Moll für zwei Violinen (Bearbeitung für Violine und Blockflöte), Streicher und Continuo, RV 522

Das Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck auf internationaler Tournee (April 2026)

PITTSBURGH SYNPHONY ORCHESTRA UND MUSIKDIREKTOR MANFRED HONECK
IM SOMMER 2026 AUF INTERNATIONALER TOURNEE
3 WOCHEN DURCH EUROPA

 

Gastsolist|innen:
Alexandre Kantorow, Augustin Hadelich, Anne-Sophie Mutter und Bruce Liu

Im Sommer 2026 werden sich das Pittsburgh Symphony Orchestra und Musikdirektor Manfred Honeck auf ihre 11. gemeinsame internationale Tournee begeben.

Im Verlauf der Tournee werden vom 26. August – 10. September 13 Konzerte in 9 verschiedenen Städten stattfinden: In Merano, Salzburg, Warschau, Hamburg, Luzern, Köln, Amsterdam, Essen und Wien.
Das Repertoire umfasst Werke von Adams, Barber, Brahms, Dvorak, Penderecki, Rachmaninoff, Schulhoff/Honeck/Ille, Shostakovich, Carlos Simon und Szymanowski und spiegelt die künstlerische Bandbreite des Orchesters wider.

Die Tournee bildet einen eindrucksvollen Auftakt in eine vielversprechende Saison 2026/27 des PSOs und Manfred Honeck. Diese umfasst 9 Künstler|innendebüts, 3 Weltpremieren, 2 US-Premieren, 3 Auftragskompositionen, 3 Co-Auftragskompositionen und 10 PSO-Premieren. Darüber hinaus widmet sich das Orchester einem besonderen Gedenken an Beethovens Todestag sowie einem Mozart-Festival. Hier können Sie einen Ausblick auf diese Saison erhalten. Wenn Sie den Livestream des Konzertes in der New Yorker Carnegie Hall im Dezember 2025 hören möchten, klicken Sie hier.

Bevor das Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck die Europa Tournee antreten, gibt es ein weiteres Highlight: Anfang Juli 2026 erscheint das neuste Album bei Reference Recordings, welches Antonín Dvorâks 9. Sinfonie (»Aus der Neuen Welt«) und Carlos Simons Four Black American Dances umfasst.


„Nach fast 19 gemeinsamen Jahren inspiriert mich nach wie vor am meisten das tiefe Vertrauen und die Neugier, die wir als Orchester miteinander teilen“, sagte Musikdirektor Manfred Honeck. „Diese Saison spiegelt diesen Geist der künstlerischen Mission und ihre Intensität wider, in der wir Seite an Seite stehen, um uns gegenseitig herauszufordern und zu inspirieren. Ich bin unermüdlich auf der Suche nach der wesentlichen Bedeutung der Musik und bin unseren wunderbaren Musikern dankbar, dass sie sich dieser Erforschung so hingebungsvoll widmen.“ 

Die erste internationale Tournee des Pittsburgh Symphony Orchestra fand 1947 statt. In den vergangenen 79 Jahren bereiste das PSO Afrika (Kanarische Inseln), Asien, Australien, Europa, Puerto Rico und Südamerika.

Pittsburgh, gelegen im Bundesstaat Pennsylvania an der Ostküste der USA, zählt zu den kulturell reichsten Städten der Welt. Der Downtown Bereich der Stadt, wo auch das PSO beheimatet ist, gilt als eines der dichtesten Kulturviertel Nordamerikas. Jährlich finden dort rund 4.000 Vorstellungen statt – von Oper und Ballett über Broadway-Musicals bis hin zu experimentellem Theater und Konzerten. Die lebendige lokale Kunst- und Kulturszene prägt das kulturelle Selbstverständnis der Stadt maßgeblich, und das Pittsburgh Symphony Orchestra bildet neben dem Carnegie Museum of Arts und dem Andy Warhol Museum eines ihrer zentralen künstlerischen Institutionen. Seinen unverwechselbaren Pittsburgh-Klang entiwckelte das Orchester in den vergangenen Jahrzehnten in der Zusammenarbeit mit Dirigentenpersönlichkeiten wie William Steinberg, André Previn, Lorin Maazel und Mariss Jansons.


PITTSBURGH SYMPHONY ORCHESTRA EUROPA-TOUR 2026 REPERTOIRE UND KALENDER


 REPERTOIRE:

Adams, Short Ride in a Fast Machine

Barber, Violinkonzert

Brahms, Klavierkonzert Nr. 1

Dvorak, Sinfonie Nr. 9

Penderecki, Violinkonzert Nr. 2, “Metamorphosen”

Penderecki, Agnus Dei

Rachmaninoff, Rhapsody on a Theme of Paganini

Schulhoff/Honeck/Ille, Five Pieces

Shostakovich, Sinfonie Nr. 5

Carlos Simon (*1986), Four Black American Dances

Szymanowski, Konzertovertüre


KALENDER

 

26. August
Meran, Italien, Kurhaus
Südtirol Festival
Alexandre Kantorow, Klavier
Schulhoff/Honeck/Ille; Rachmaninoff; Shostakovich
27. August
Salzburg, Österreich, Großes Festspielhaus
Salzburger Festspiele
Alexandre Kantorow, Klavier
Schulhoff/Honeck/Ille; Rachmaninoff; Shostakovich
29. August
Warschau, Polen, National Philharmonic
Bruce Liu, Klavier
Szymanowski; Rachmaninoff; Dvorak
30. August
Warschau, Polen, National Philharmonic
Alexandre Kantorow, Klavier
Brahms; Shostakovich
1. September

Hamburg, Deutschland, Elbphilharmonie
Alexandre Kantorow, Klavier
Brahms; Shostakovich

2. September
Hamburg, Deutschland, Elbphilharmonie
ProArte
Augustin Hadelich, Violine
Simon; Barber; Dvorak
3. September
Luzern, Schweiz, Kultur & Kongresszentrum
Lucerne Festival
Alexandre Kantorow, Klavier
Brahms; Shostakovich
4. September
Luzern, Schweiz, Kultur & Kongresszentrum
Lucerne Festival
Anne-Sophie Mutter, Violine
Adams, Penderecki; Dvorak
6. September
Köln, Deutschland, Philharmonie
ProArte
Anne-Sophie Mutter, Violine
Adams; Penderecki; Dvorak
7. September
Amsterdam, Niederlande, Concertgebouw
Alexandre Kantorow, Klavier
Simon; Rachmaninoff; Dvorak
8. September
Essen, Deutschland, Philharmonie
Alexandre Kantorow, Klavier
Adams; Rachmaninoff; Dvorak
9. September
Wien, Österreich, Konzerthaus
Augustin Hadelich, Violine
Adams; Barber; Dvorak
10. September
Wien, Österreich, Konzerthaus
Alexandre Kantorow, Klavier
Brahms; Shostakovich
Hier können Sie den Kalender als PDF herunterladen.

Omer Meir Wellber dirigiert Wagners »Lohengrin« an der Hamburgischen Staatsoper (April 2026)

Am 03.04., 06.04. und 11.04. wird Omer Meir Wellber an der Hamburgischen Staatsoper mit Wagners »Lohengrin« zu erleben sein.


Über die Inszenierung:

Peter Konwitschnys epochemachende Inszenierung situiert Wagners Oper in einem überdimensionierten Klassenzimmer aus wilhelminischer Zeit. Konwitschnys Deutung markiert ein zentrales Moment neuer Wege in der Wagner-Rezeption der letzten Jahrzehnte, indem sie sowohl Ideen- und Zeitgeschichtliches thematisiert als auch die Handlung spannungsreich umsetzt. Humorvoll, spielerisch, gleichzeitig scharf in der Analyse von Wagners Partitur spürt die Produktion präfaschistischen Tendenzen und der Sehnsucht nach einer charismatischen Erlösergestalt nach. Doch die Utopie einer besseren Welt erfüllt sich nicht. Die Zeichen stehen auf Krieg. Erlösung bleibt aus. Drastische Klangwelten nehmen ihren Lauf und verkehren eine anfängliche Hoffnung in ihr Gegenteil – das Klassenzimmer als Metapher für die Dialektik der Aufklärung.
Uraufgeführt wurde die Romantische Oper am 28. August 1850 am Großherzoglichen Hoftheater in Weimar. Die Hamburger Inszenierung feierte am 18. Januar 1998 Premiere.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kent Nagano dirigiert die Philharmonia London mit Mahlers »Auferstehungssinfonie« (März 2026)

Kent Nagano dirigiert am 20. März die Philharmonia London mit Mahlers »Auferstehungssinfonie«.

In seinen eigenen Programmnotizen zur Uraufführung der Sinfonie beschreibt Mahler die emotionale Achterbahnfahrt des Werks: Der erste Satz stellt eine Beerdigung dar. Es folgen Sätze, die glückliche Erinnerungen schildern, gefolgt von der Angst, das Leben möge überhaupt keinen Sinn haben. Doch Trost spendet die Sopranistin, die singt: »Ich komme von Gott, und zu Gott kehre ich zurück.« Im monumentalen Finale bekräftigen Solisten und Chor: „O glaube, du bist nicht umsonst geboren!“

Nagano entschied sich dazu, Mahlers zutiefst spirituelles Werk mit einem Gesang der mittelalterlichen Äbtissin und Visionärin Hildegard von Bingen einzuleiten. Dieser Gesang, der etwa 750 Jahre vor Mahlers Sinfonie komponiert wurde, besingt dasselbe Lied des Glaubens und der Erlösung.


Kent Nagano – Dirigent
Jane Archibald – Sopran
Christina Bock – Mezzosopran
Philharmonia Orchestra
Philharmonia Chorus

 

HILDEGARD OF BINGEN O vis aeternitatis

MAHLER Sinfonie Nr. 2, »Auferstehung«

 

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