Leonidas Kavakos

Violine

Leonidas Kavakos hat sich als Geiger und Künstler von einzigartiger Qualität auf höchstem technischem Niveau und herausragender Musikalität etabliert. Er arbeitet weltweit mit den erstklassigen Orchestern und Dirigenten und ist regelmäßiger Gast in den großen Konzerthäusern und bei den bedeutenden Festivals dieser Welt. Leonidas Kavakos ist ein Exklusiv-Künstler bei Sony Classical.

Die drei wichtigen Mentoren seines Lebens waren Stelios Kafantaris, Josef Gingold und Ferenc Rados, mit dem ihm noch heute eine Zusammenarbeit verbindet. Im Alter von nur 21 Jahren hatte Leonidas Kavakos schon drei große Wettbewerbe gewonnen: den Sibeliuswettbewerb 1985 und den Paganini- und Naumburg-Wettbewerb 1988. Dieser Erfolg führte ihn dazu, die Erstaufnahme der Original-Version von Sibelius’ Violinkonzert (1903/04) einzuspielen, für die er 1991 den Gramophone Concert Award erhielt.

Leonidas Kavakos ist derzeit Exklusiv-Künstler beim Sony Classical Label. Seine jüngste Aufnahme, die im Oktober 2019 in Antizipation von Beethovens 250. Geburtstag 2020 weltweit erscheinen wird, ist Beethovens Violinkonzert, das er in der Doppelrolle als Solist und Dirigent mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks eingespielt hat. Ihm zur Seite steht Beethovens Septett, eingespielt mit Mitgliedern des Orchesters. In Beethovens Jubiläums-Jahr bringt Leonidas Kavakos sein Violinkonzert mit Orchestern in Europa und den USA sowohl als Solist als auch in der Doppelrolle als Solist und Dirigent zu Gehör. Er führt zudem den vollständigen Beethoven-Sonaten-Zyklus in Shanghai, Guangzhou sowie Mailand und Rom auf und spielt eine Vielzahl von Beethoven-Rezitalen, so etwa in Londons Wigmore Hall, Barcelona, Parma und Kopenhagen.

Leonidas Kavakos war „Gramophone Artist of the Year 2014“. Eine weitere bedeutende Auszeichnung folgte 2017, als Leonidas Kavakos den Léonie Sonning Musikpreises erhielt. Dieser prestigeträchtige Preis ist die höchste musikalische Auszeichnung Dänemarks und wird jährlich an international anerkannte Komponisten, Instrumentalisten, Dirigenten oder Sänger verliehen. Frühere Preisträger waren z.B. Daniel Barenboim, Leonard Bernstein, Pierre Boulez, Alfred Brendel, Benjamin Britten, Dietrich Fischer-Dieskau, Yehudi Menuhin, Sir Simon Rattle, Mstislav Rostropovich, Arthur Rubenstein und Dmitri Shostakovich.

Der August 2019 war ein voller und bereichernder Monat: Nachdem Leonidas Kavakos beim Verbier Festival ein Rezital mit Evgeny Kissin präsentiert sowie das Verbier Festival Chamber Orchestra in einem Programm dirigiert hatte, in dem er u.a. gemeinsam mit Antoine Tamestit Mozarts Sinfonia Concertante spielte, präsentierte er gemeinsam mit Yo-Yo Ma und Emanuel Ax beim Tanglewood Music Festival ein Programm mit Beethoven Klaviertrios sowie in einem Duo-Rezital mit Emmanuel Ax Beethoven Violinsonaten. In einem Symphoniekonzert mit dem Boston Symphony Orchestra führte er als Solist und Dirigent Beethovens Violinkonzert und Dvořáks Symphonie Nr. 7 auf.

Daneben war Leonidas Kavakos diesjähriger Artiste Etoile des Lucerne Festivals, wo er mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin, dem Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev, den Wiener Philharmonikern unter Andrés Orozco-Estrada und in einem Rezital mit Yuja Wang auftrat.

In Deutschland wird Leonidas Kavakos in der Saison 2019/20 zu Gast sein bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig (Konzerte in Leipzig und Boston) und bei den Münchner Philharmonikern (Konzerte in München und der New Yorker Carnegie Hall). Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin ist er in der Doppelrolle als Solist und Dirigent zu hören und mit Enrico Pace in einem Rezital im Festspielhaus Baden-Baden. Eine Tournee mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert führt ihn mit Bartóks Violinkonzert Nr. 2 nach San Sebastian, Barcelona, München und Hamburg. Neben weiteren Konzerten mit den großen Orchestern Europas und der Vereinigten Staaten ist er in drei Konzerten in der New Yorker Carnegie Hall mit Yo-Yo Ma und Emanuel Ax zu hören mit einem Programm bestehend aus Beethoven-Klaviertrios und –sonaten. In zwei Reisen nach Asien ist er zu Gast sein beim Singapore Symphony und Seoul Philharmonic sowie dem Hong Kong Philharmonic und Taiwan National Symphony Orchestra. Bei der ersten der beiden Reisen ist er in einem Rezital im Nationalen Zentrum für Darstellende Künste Peking zu hören und auf der zweiten Reise spielt er gemeinsam mit Enrico Pace je einen Beethoven-Sonaten-Zyklus in Shanghai du Guangzhou.

In den letzten Jahren baute sich Leonidas Kavakos ein starkes Profil als Dirigent auf. So dirigierte er etwa schon das London Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Dallas Symphony, Gürzenich-Orchester Köln, Budapest Festival Orchestra, Wiener Symphoniker, Chamber Orchestra of Europe, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Maggio Musicale Fiorentino, Filarmonica Teatro La Fenice und das Danish National Symphony Orchestra. In dieser Saison folgt er zwei Wiedereinladungen zu ihm eng verbundenen Orchestern: L’Orchestre de la Suisse Romande und L’Orchestre Philharmonique de Radio France. Außerdem ist er in als Solist und Dirigent bei der Tschechische Philharmonie und dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI zu erleben.

In Athen in eine Musiker-Familie hineingeboren kuratiert Leonidas Kavakos dort jährlich eine Meisterklasse für Violine und Kammermusik, die Musiker aus der ganzen Welt anzieht und sein großes Verantwortungsbewusstsein für die Weitergabe von musikalischem Wissen und musikalischer Tradition ausdrückt. Zu dieser Tradition gehören auch der Geigen- und Bogenbau, die für Leonidas Kavakos beide ein großes Mysterium und unergründliches Geheimnis bedeuten. Kavakos spielt die “Willemotte” Stradivarius von 1734 und besitzt moderne Violinen aus der Werkstatt von F. Leonhard, S.P. Greiner, E. Haahti und D. Bagué.

Leonidas Kavakos‘ Homepage: www.leonidaskavakos.com

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