Leonidas Kavakos

Violine

Leonidas Kavakos hat sich als Geiger und Künstler von einzigartiger Qualität auf höchstem technischem Niveau und herausragender Musikalität etabliert. Er arbeitet weltweit mit den erstklassigen Orchestern und Dirigenten und ist regelmäßiger Gast in den großen Konzerthäusern und bei den bedeutenden Festivals dieser Welt. Leonidas Kavakos ist ein Exklusiv-Künstler bei Sony Classical.

Die drei wichtigen Mentoren seines Lebens waren Stelios Kafantaris, Josef Gingold und Ferenc Rados. Im Alter von nur 21 Jahren hatte Leonidas Kavakos schon drei große Wettbewerbe gewonnen: den Sibeliuswettbewerb 1985 und den Paganini- und Naumburg-Wettbewerb 1988. Dieser Erfolg führte ihn dazu, die Erstaufnahme der Original-Version von Sibelius’ Violinkonzert (1903/04) einzuspielen, für die er 1991 den Gramophone Concert Award erhielt.

Die Saison 2019/20 beginnt Leonidas Kavakos mit einer Festival-Tournee mit den Wiener Philharmonikern, mit Stationen bei den BBC Proms und den Festivals in Luzern und in Grafenegg. Gastkonzerte führen ihn u.a. zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, zum Gewandhausorchester Leipzig (Konzerte in Leipzig und Boston), den Münchner Philharmonikern (Konzerte in München und der New Yorker Carnegie Hall) und zum Chicago Symphony Orchestra. Mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France ist er in der Doppelrolle als Solist und Dirigent zu hören, ebenso mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Eine Tournee mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert führt ihn mit Bartóks Violinkonzert Nr. 2 nach San Sebastian, Barcelona, München und Hamburg. Ein kammermusikalisches Highlight der Saison stellt die Residenz mit Emanuel Ax und Yo-Yo Ma in der New Yorker Carnegie Hall dar, bei der drei verschiedene Beethoven-Programmen präsentiert werden.

In den letzten Jahren baute sich Leonidas Kavakos ein starkes Profil als Dirigent auf. So dirigierte er etwa schon das London Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Boston Symphony Orchestra, Houston Symphony, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Gürzenich-Orchester Köln, Maggio Musicale Fiorentino, Filarmonica Teatro La Fenice, Orchestre de la Suisse Romande und das Danish Radio Symphony Orchestra.

Im Juni 2018 kehrte Leonidas Kavakos zurück zum Sony Classical Label, für das er zuvor schon Mendelssohns Violinkonzert und Violinkonzerte von Mozart in der Doppelrolle als Solist und Dirigent mit der Camerata Salzburg eingespielt hatte. Zuletzt erschien bei Sony Classical im Herbst 2017 die sehr erfolgreiche Einspielung von Brahms-Trios mit Yo-Yo Ma und Emanuel Ax. Im Herbst 2019 veröffentlicht Sony Classical die Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit Kavakos als Solist und Dirigent mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Leonidas Kavakos umfangreiche Diskographie enthält außerdem eine Gesamteinspielung der Beethoven-Sonaten mit Enrico Pace, Brahms‘ Violinkonzert mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Riccardo Chailly, Brahms-Sonaten mit der Pianistin Yuja Wang und die CD „Virtuoso“ mit einer Sammlung von Encores. Leonidas Kavakos war „Gramophone Artist of the Year 2014“. Seine Einspielungen erschienen bei den Labels BIS, ECM und Decca.

Leonidas Kavakos ist der Gewinner des Léonie Sonning Musikpreises 2017. Dieser prestigeträchtige Preis ist die höchste musikalische Auszeichnung Dänemarks und wird jährlich an international anerkannte Komponisten, Instrumentalisten, Dirigenten oder Sänger verliehen. Frühere Preisträger waren z.B Leonard Bernstein, Benjamin Britten, Arthur Rubinstein, Yehudi Menuhin, Dmitri Shostakovich, Dietrich Fischer-Dieskau, Mstislav Rostropovich, Pierre Boulez, György Ligeti, Alfred Brendel, Daniel Barenboim und Simon Rattle.

In Athen in eine Musiker-Familie hineingeboren kuratiert Leonidas Kavakos dort jährlich eine Meisterklasse für Violine und Kammermusik, die Musiker aus der ganzen Welt anzieht und sein großes Verantwortungsbewusstsein für die Weitergabe von musikalischem Wissen und musikalischer Tradition ausdrückt. Zu dieser Tradition gehören auch der Geigen- und Bogenbau, die für Leonidas Kavakos beide ein großes Mysterium und unergründliches Geheimnis bedeuten. Kavakos spielt die “Willemotte” Stradivarius von 1734 und besitzt moderne Violinen aus der Werkstatt von F. Leonhard, S.P. Greiner, E. Haahti und D. Bagué.

Leonidas Kavakos‘ Homepage: www.leonidaskavakos.com

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