Leonidas Kavakos

Violine

Leonidas Kavakos hat sich als Geiger und Künstler von einzigartiger Qualität auf höchstem technischem Niveau und herausragender Musikalität etabliert. Er arbeitet weltweit mit den herausragendsten Orchestern und Dirigenten zusammen und ist ein Exklusivkünstler bei Decca Classics.

Die drei wichtigen Mentoren seines Lebens waren Stelios Kafantaris, Josef Gingold und Ferenc Rados. Im Alter vom nur 21 Jahren hatte Leonidas Kavakos schon drei große Wettbewerbe gewonnen: den Sibeliuswettbewerb 1985, und den Paganini- und Naumburg-Wettbewerb 1988. Diese Erfolge führten ihn dazu, die erste Aufnahme der Original-Version  von Sibelius’ Violinkonzert (1903/04) einzuspielen, für die er 1991 den Gramophone Concert Award erhielt.

Leonidas Kavakos ist der Gewinner des Léonie Sonning Musikpreises 2017. Dieser prestigeträchtige Preis ist die höchste musikalische Auszeichnung Dänemarks und wird jährlich an international anerkannte Komponisten, Instrumentalisten, Dirigenten oder Sänger verliehen. Frühere Preisträger waren z.B Leonard Bernstein, Benjamin Britten, Arthur Rubinstein, Yehudi Menuhin, Dmitri Shostakovich, Dietrich Fischer-Dieskau, Mstislav Rostropovich, Pierre Boulez, György Ligeti, Alfred Brendel, Daniel Barenboim und Simon Rattle.

In der Saison 2017/18 ist Leonidas Kavakos Artist-in-Residence sowohl des Concertgebouws in Amsterdam als auch des Wiener Musikvereins. Mit dem Filharmonica della Scala und Chailly geht er auf Europa-Tournee und mit dem Gewandhausorchester und Herbert Blomstedt ist er auf großer Tournee durch Europa und Asien. Daneben ist er als Solist zu Gast bei den Berliner Philharmonikern, London Symphony Orchestra, Koninklijk Concertgebouworkest, der Tschechische Philharmonie, dem Boston Symphony Orchestra und Chicago Symphony Orchestra. Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien präsentiert er die europäische Erstaufführung von Lera Auerbachs Violinkonzert Nr. 4 „Nyx: Fractured Dreams“.

Im Dezember 2017 führt ihn eine Duo-Tournee mit Yuja Wang wieder durch Europa und im Februar 2018 spielt er auf einer US-Tour mit Yo-Yo Ma und Emanuel Ax Brahms- und Schubert-Trios.  Daneben ist er mit seinem langjährigen Duo-Partner Enrico Pace in Rezitalen in Asien und Europa zu hören.

In den letzten Jahren baute sich Leonidas Kavakos ein starkes Profil als Dirigent auf. So dirigierte er schon das London Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Boston Symphony Orchestra, Houston Symphony, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Gürzenich-Orchester Köln, Maggio Musicale Fiorentino, Filarmonica Teatro La Fenice und Budapest Festival Orchestra. In der Saison 2017/18 dirigiert er das Orchestre Philharmonique de Radio France, Danish Symphony Orchestra, Chamber Orchestra of Europe, Orchestre de la Suisse Romande und die Wiener Symphoniker.

Leonidas Kavakos‘ exklusive Zusammenarbeit mit Decca begann 2012 mit der Gesamteinspielung der Beethoven-Sonaten mit Enrico Pace (Januar 2013), für die er den ECHO Klassik in der Kategorie „Instrumentalist des Jahres“ erhielt. Dem folgten Brahms Violinkonzert mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Riccardo Chailly (Oktober 2013), Brahms-Sonaten mit der Pianistin Yuja Wang (März 2014) und „Virtuoso“  (April 2016). Leonidas Kavakos war „Gramophone Artist of the Year 2014“. Im September 2017 erscheinen die gemeinsam mit Yo-Yo Ma und Emanuel Ax eingespielten Brahms-Trios bei Sony Classical.

Frühere Einspielungen erschienen bei BIS, ECM und Sony Classical. Sein Mendelssohn-Violinkonzert (Sony) wurde mit einem ECHO Klassik „Konzerteinspielung des Jahres“ ausgezeichnet. Ebenfalls für Sony nahm er Mozarts Violinkonzerte in der Doppelrolle als Dirigent und Solist mit der Camerata Salzburg auf.

In Athen in eine Musiker-Familie hineingeboren und dort noch ansässig, kuratiert Leonidas Kavakos dort jährlich eine Meisterklasse für Violine und Kammermusik, die Musiker aus der ganzen Welt anzieht und sein großes Verantwortungsbewusstsein die Weitergabe von musikalischem Wissen und Tradition betreffend ausdrückt. Zu dieser Tradition gehören auch der Geigen- und Bogenbau, die für Leonidas Kavakos beide ein großes Mysterium und unergründliches Geheimnis bedeuten. Kavakos spielt die „Willemotte“ Stradivarius von 1734 und besitzt moderne Violinen aus der Werkstatt von F. Leonhard, S.P. Greiner, E. Haahti und D. Bagué.

Leonidas Kavakos‘ Homepage: www.leonidaskavakos.com