Dirigent/Komponist
Prolog
David Philip Hefti ist Gewinner der renommierten Kompositionswettbewerbe Gustav Mahler in Wien, Pablo Casals in Prades, George Enescu in Bukarest, wird 2013 mit dem Komponisten-Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet und "gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Komponisten der Gegenwart" (SRF2 Kultur). Sein beachtliches Œuvre reicht von der Kammermusik über Ensemblekompositionen bis hin zu Werken für Orchester. Kritiker besprechen seine Musik als "Synthese zwischen horizontalen und vertikalen Strukturen und als Gebilde, in denen die Gefühlswelten in ihrer Gegensätzlichkeit aufeinander prallen" (NZZ) oder "the composer's penchant for constructivism serves a purely aesthetic purpose, allowing one to forget about the construction, and hear only the music" (Cambridge University Press, Tempo Magazine) oder "so bewegt sich der erste Satz im Spannungsfeld zwischen Geräuschhaftem und Melodischem, rhythmisch Pulsierendem und rhythmisch Freiem, zwischen Licht und Schatten" (NZZ) und schliesslich "bei diesen raffinierten Experimenten spitzt man die Ohren" (Der Spiegel). Seine Kompositionen sind bei Edition Kunzelmann erschienen und werden zusätzlich von Edition C. F. Peters vertrieben.
Professoren und Mentoren
David Philip Hefti, 1975 in der Schweiz geboren, wuchs in St. Gallen, Zürich und Washington D.C. auf. Er absolvierte Studien der Musik in den Fächern Komposition, Dirigieren, Klarinette und Kammermusik an den Musikhochschulen in Zürich und Karlsruhe. Zu seinen wichtigsten Professoren und Mentoren gehörten Wolfgang Rihm, Cristóbal Halffter, Wolfgang Meyer, Rudolf Kelterborn und Elmar Schmid. Nach mehrjähriger Unterrichtstätigkeit an der Musikhochschule Zürich lebt er heute als freischaffender Musiker in Zürich und Heidelberg.
Von Zürich bis Tokyo
David Philip Heftis Kompositionen stoßen im In- und Ausland auf breite Resonanz, die ihn sowohl als Komponisten wie auch als Dirigenten zu Einladungen an internationale Festivals führt. So trat er an den Festivals Menuhin in Gstaad, Lucerne Festival, Young Artist in Davos, Bodenseefestival, Tage für Neue Musik Zürich, EXPO.02, Kunstfestspiele Herrenhausen/Hannover, Pablo Casals in Prades, "Musica de Hoy" in Madrid, Chamber Music Stavanger, EuroArt in Prag, Wien Modern, Steirischer Herbst in Graz, Musikprotokoll des ORF, Carinthischer Sommer, Gustav Mahler Musikwochen in Toblach, Heidelberger Frühling, George Enescu in Bukarest, Synthese in Bourges, Budapest Festival, Instrumenta in Oaxaca, Canberra Festival, "Beijing Modern", Suntory Festival in Tokyo, Kusatsu Festival in Japan auf und ebenso gastierte er als "composer-in-residence" an der Musikbiennale von São Paulo und bei den Heidelberger Philharmonikern. Konzerte verbinden ihn mit Solisten wie Fabio Di Càsola, Rahel Cunz, Thomas Grossenbacher, Thomas Indermühle, Cornelia Kallisch, Wolfgang Meyer, Sylvia Nopper, Rafael Rosenfeld, Oliver Schnyder, Peter Schweiger, Stefan Tönz, Wen-Sinn Yang und Dirigenten wie Douglas Boyd, Peter Eötvös, Howard Griffiths, Bernard Haitink, Cristóbal Halffter, Ilarion Ionescu-Galati, Miltos Logiadis, Cornelius Meister, Pierre-Alain Monot, Kent Nagano, Rudolf Piehlmayer, Michael Sanderling, Jac van Steen, Mario Venzago, Ralf Weikert und David Zinman. David Philip Heftis Schaffen führt zur Zusammenarbeit mit Orchestern und Ensembles wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Deutschen Radio Philharmonie, den Augsburger und Heidelberger Philharmonikern, dem Orchestre Symphonique de Montréal, den Sinfonieorchestern Bern, Luzern, St. Gallen und Musikkollegium Winterthur, dem Radio-Sinfonieorchester Belgrad, dem Sinfonieorchester São Paulo, dem Moldova Philharmonic Orchestra, dem "Orchestra of Colours" Athen, der Camerata Bern, dem Zürcher Kammerorchester, der Tokyo Sinfonietta, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, dem Ensemble Modern, dem Collegium Novum Zürich, dem Nouvel Ensemble Contemporain, dem Ensemble "Theater am Gleis" Winterthur, den Ensembles Aleph und Calliopée in Paris, dem Trio Caleidoscopio und den Leipziger, Carmina, Merel, Amar und Molinari Streichquartetten. Seine Engagements führen ihn auf fünf Kontinente u.a. in die Konzerthäuser von Zürich (Tonhalle), Luzern (KKL), Berlin (Philharmonie), München (Philharmonie), Stuttgart (Liederhalle), Wien (Musikverein, Konzerthaus), London (Wigmore Hall), Barcelona (Auditori), Athen (Megaron), Bukarest (Ateneul Român), Tokyo (Suntory Hall), Peking (Forbidden City Concert Hall), Paris, Los Angeles, São Paulo, Canberra und Kapstadt. David Philip Hefti war künstlerischer Leiter des Bassetthorn-Trios CLARINO (1996-2008) und des Zürcher Kammerensembles (1999-2009).
Gustav Mahler, Pablo Casals, George Enescu und Witold Lutosławski
David Philip Hefti ist Preisträger renommierter internationaler Kompositionswettbewerbe, u.a. Gustav Mahler Wettbewerb (1. Preis Kat. Orchester und 2. Preis Kat. Kammermusik, 2010/11), Pablo Casals Wettbewerb (1. Preis, 2011), George Enescu Wettbewerb (1. Preis, 2005), Witold Lutoslawski Wettbewerb (2. Preis, 2007), Kompositionswettbewerb der Universität Bukarest (1. Preis, 2008), Dimitris Mitropoulos Wettbewerb (Finale, 2005), Kazimierz Serocki Wettbewerb (4. Preis, 2008), Gian Battista Viotti Wettbewerb (Spezialpreis der Jury, 2007), Ivan Spassov Wettbewerb (2. Preis, 2007), Molinari Quartet Wettbewerb (2. Preis, 2009). Er wurde zudem mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt, u.a. mit dem Komponisten-Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2013), Kunstpreis Zollikon (2006), Werkjahr der Stadt Zürich (2011), Werkjahr des Kantons St. Gallen (2008), London-Stipendium der Kulturstiftung Landis & Gyr (2009/10), Kompositionsstipendium der Camille Graeser-Stiftung (2009), Stipendium des Schweizerischen Tonkünstlervereins und der Kiefer Hablitzel Stiftung (2004), Förderpreise aus dem Kulturfonds des Bundesamtes für Kultur (2004+05+10), Förderpreise der UBS-Kulturstiftung (2003+06). Zahlreiche Tonträgerproduktionen, auf denen sein breites Schaffensspektrum von der Solo-Komposition bis hin zum Orchesterwerk zu hören ist, sowie Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen dokumentieren seine vielseitigen Tätigkeiten. Die Einspielung seiner Komposition "Counterpoints" wurde im Jahre 2001 mit einer "SRI-Selection" von Schweizer Radio International ausgezeichnet. Die Aufnahme seines Liederzyklus' "Rosenblätter" wurde von Schweizer Radio DRS2 in die Auswahl "Best of 2008" aufgenommen und erhielt 2007 den "Selection Musicora-Harmonia Mundi". Die CD "Virtuoso" mit Hefti als Dirigent erhielt 2011 eine Nomination für die International Classical Music Awards.
Epilog
In naher Zukunft wird Hefti an Kompositionen für das Orchester Musikkollegium Winterthur (Douglas Boyd), die Camerata Bern, das Orchestre Symphonique de Montréal (Kent Nagano), das Ensemble Modern Frankfurt und die Neuen Vocalsolisten Stuttgart arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Komposition von Kammermusik (z.B. für das Leipziger Streichquartett und für die "Wahlverwandtschaften" von Tonhalle-Gesellschaft und Literaturhaus Zürich).
Weitere Informationen finden Sie unter www.davidphiliphefti.com.