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Jan 01, 2003 Berlin, Konzerthaus, 30. November 2002 (November 2002)

"Und dennoch zeigte das Takács Quartet etwas heute ganz selten gewordenes: Es zeigte sich innigst vertraut mit den Idiomen der Musik, es hatte auch Ideen, was mit der Musik anzufangen wäre. So legte es am Beginn von Beethovens F-Dur-Quartett op.18,1 zwischen die vier mottoartigen Unisono-Takte und die harmonisierte Fortsetzung eine kleine Verzögerung, die den Kontrast zwischen kahler Materialpräsentation und ausdrucksvoller Bearbeitung dieses Materials verstärkte. Und wie stark betonten die Musiker den Unterschied in der Artikulation des Seitenthemas zwischen Exposition und Reprise im Kopfsatz von Schuberts G-Dur-Quartett, als sollte das spätere staccato deutlich machen wie fadenscheinig dieser Wiegengesang nach den Stürmen der Durchführung geworden ist." Berliner Zeitung, 2. Dezember 2002