"Wenn das Streichquartett die Quintessenz der Kammermusik ist, dann ist diese Aufnahme die Essenz der Streichquartettmusik. Als solche ist sie Beweis dafür, dass Musik es immer wert ist, von Musikern, die wirklich etwas zu sagen haben, neu interpretiert zu werden. Von den eröffnenden Takten des ersten Stückes an fesselt die Aufnahme ihre Hörer mit ihrer feinen Struktur, ihrer vorzüglichen Dynamik und beeindruckenden technischen Durchsichtigkeit. Das ist Musik höchster Güte." Chamber Music Magazine, April 2003
"Ein neuer Beethoven Zyklus eines international bekannten Streichquartetts ist immer ein großes Ereignis und die erste Einspielung des Takács Quartets ist eines auf höchstem Niveau. Hier sind Musiker am Werk, die Virtuosität und musikalisches Feingefühl vereinen. Eine brillantere Interpretation des verwirrenden Kontrapunkt-Finales des Razumovsky Quartetts ist schwer vorstellbar. Das strahlende Adagio aus dem mittleren Werk der Gruppe - merklich langsamer als üblich - ist eine Offenbarung und lässt ein altbekanntes Meisterstück in neuem Licht erstrahlen." BBC Music Magazine, Januar 2003
"Das Takács Quartet befindet sich in Höchstform. Der zweite Satz des Op. 59 Nr. 1 wird durchweg überzeugend als echtes Scherzo gespielt, auf das ein wahrhaft getragenes Adagio folgt. In Nr. 2 wird jede einzelne von Beethovens Wiederholungen realisiert (inklusive der umfangreichen zweiten im ersten Satz, die meist übergangen wird) und die nur angedeuteten Anweisungen zur Dynamik werden sorgfältig ausgeführt. Auch Op. 74, weniger intensiv dafür virtuoser als Op. 59, beeindruckt durch exzellentes Spiel. Wenn die noch ausstehenden Einspielungen ebenso gut wie diese Aufnahme sind, wird dieses Projekt eines der großartigsten der Musikgeschichte." Turok's choice, Oktober 2002

