Das Blechbläserensemble gehört zu den ältesten der zahlreichen Kammermusik-Formationen aus den Reihen der Berliner Philharmoniker. Das gemeinsame Interesse an solistischer Kammermusik gilt den Musikern als Äquivalent zur täglichen Orchesterarbeit.
Gegründet wurde das Ensemble Mitte der fünfziger Jahre. Dem damaligen Oktett aus vier Trompeten und vier Posaunen wurden eine Tuba, ein Waldhorn sowie je eine weitere Trompete und Posaune hinzugefügt, so dass die derzeitige Besetzung entstand. Regelmäßig treten Mitglieder des Ensembles außerdem als Blechbläser-Quintett auf.
Die nuancenreiche Blastechnik und die wegen ihrer Klangschönheit bevorzugten deutschen Instrumente zeichnen dieses Ensemble aus. In der Anfangszeit konzentrierte sich das Ensemble auf Werke der Renaissance und des Barock und erweiterte später mit Auftragskompositionen das Repertoire. So komponierte Hans Werner Henze die „Sonata per otto ottoni“ (1983) und Dieter Siebert sein elfstimmiges „Rondo für Blech“ (1992) für das Ensemble. Inzwischen haben die Künstler zudem auch die „leichte Muse“ und Bearbeitungen klassischer Werke in ihr Programm aufgenommen.
Eine überaus erfolgreiche Konzerttätigkeit führte das Ensemble zu den großen europäischen Festspielen und auf Tourneen bis nach Asien, z.B. nach Japan, zum Rheingau Musik Festival, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sowie zum mdr Musiksommer. Darüber hinaus nehmen die Blechbläser der Berliner Philharmoniker regelmäßig CDs und auch für Rundfunk und Fernsehen auf.
Trompeten: Gábor Tarkövi, Tamás Velenczei, Georg Hilser, Guillaume Jehl, Martin Kretzer
Horn: Sarah Willis
Posaunen: Christhard Gössling, Olaf Ott, Thomas Leyendecker, Jesper Busk Sørensen, Stefan Schulz
Tuba: Alexander von Puttkamer
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