Leonidas Kavakos spielt ab nun die „Willemotte“ Stradivari von 1734 (Juni 2017)

Die „Willemotte“ Stradivari von 1734, benannt nach dem Sammler Charles Willemotte von Antwerpen, ersetzt die „Abergavenny“ Stradivari von 1724, die Leonidas Kavakos in den letzten acht Jahren gespielt hat.

Die Abschlusskonzerte seiner Artist-in-Residence-Saison beim New York Philharmonic Orchestra im Mai spielte er bereits mit der Willemotte-Geige. In New York war es auch, dass er dieses Instrument vor 23 Jahren kennenlernte, während der Ausstellung von Guarneri del Gesù Geigen am Metropolitan museum.

„Ich fragte, ob ich ein paar Töne spielen dürfte. Das werde ich niemals vergessen! All die Süße des Stradivari-Klangs war da, aber kombiniert mit einem beeindruckendem Klangvolumen und einer tiefen und dunklen Färbung, die man nicht unbedingt mit dem Stradivari-Klang verbindet.“

Mehr als zwanzig Jahre später traf er wieder auf die Geige, diesmal beim Geigenhändler Florian Leonhard im Norden von London.

“Ich begann sofort wieder auf ihr zu spielen. Während die Abergavenny einen weichen, großen, runden Ton hat, machte mich die Elektrizität und Intensität, die die zugrundeliegende Tiefe der Willemotte krönen, sprachlos. Sie ist so schnell und reaktionsfähig, dass man sich fast schon zurück halten muss. Und trotzdem sind Farben und Eleganz da und warten nur darauf, erkundet zu werden.“

“Dieser Klang kombiniert das Beste von Stradivari und Guarneri. Ich fühle mich geehrt, mit diesem großartigen Instrument Musik machen zu können und neue Klänge zu erkunden.“

Leonidas Kavakos auf Duo-Tournee mit Yuja Wang (Januar 2017)

Ende Januar/Anfang Februar ist Leonidas Kavakos gemeinsam mit Yuja Wang am Klavier in Rezitalen hier zu hören:

31. Januar Ludwigshafen, Feierabendhaus der BASF: Janáček: Violinsonate JW.7/7, Schubert: Fantasie in C-Dur D.934, Debussy: Violinsonate g-Moll L.140, Bartók: Violinsonate Nr.1 cis-Moll Sz.75 BB.84

1. Februar Düsseldorf, Tonhalle: s. Programm 31. Januar

5. Februar München, Prinzregententheater: Janáček: Violinsonate JW.7/7, Schubert: Fantasie in C-Dur D.934, Debussy: Violinsonate g-Moll L.140, Beethoven: Violinsonate Nr. 7 c-Moll Op. 30

Léonie Sonning Preis 2017 an Leonidas Kavakos (Januar 2017)

Am 12. Januar 2017 hat der Geiger Leonidas Kavakos in Kopenhagen den dänischen Léonie Sonning Musikpreis erhalten.

Anlässlich der Verleihung spielte Leonidas Kavakos gemeinsam mit dem Danish National Symphony Orchestra unter der Leitung von Fabio Luisi ein Konzert im Konzerthaus des DR Byen.

In der Rede des Stiftungsvorsitzenden der Léonie-Sonning-Musikstiftung hieß es:

„The Léonie Sonning Music Prize 2017 of EUR 100,000 is awarded to violinist Leonidas Kavakos for having rewarded a large audience through decades with his radiant interpretations supported by vibrating musical presence and instrumental mastery.“

Finden Sie weitere Informationen zur Preisverleihung hier.

Leonidas Kavakos‘ Konzerte mit Gürzenich-Orchester zum Nachschauen (November 2016)

Der Geiger Leonidas Kavakos war Anfang November 2016 zu Gast beim Gürzenich-Orchester in Köln. Er spielte und dirigierte Mozart und Brahms.
Das Gürzenich-Orchester hat im Rahmen seines Video- und Stream-Programmes GO PLUS die Konzerte aufgezeichnet.
Sie können hier nun auch nachträglich einen Eindruck des dirigierenden Leonidas Kavakos bekommen.